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Android Wear
Endlich gute Smartwatches?

(Image)Wearables sollen das nächste große Ding werden. Doch bisher scheiterten alle Versuche an Design, Funktion oder gar beidem. Nun steigt Google mit Android Wear sowie einigen Hardware-Partner in das Geschäft ein und möchte alles besser machen.


Android Wear ist eine modifizierte Version von Android, die speziell für die Besonderheiten einer Uhr - rundes bzw. eckiges kleines Display, kleiner Touchscreen, schwache Hardware - entwickelt wurde. Dabei finden sich in Android Wear einige Funktionen wieder, die man auch schon von seinem regulären Android-Device kennt.

Das Herzstück der smarten Uhren ist dabei - neben der Zeitanzeige - Google Now. Der Dienst, der in Deutschland nur eingeschränkt zur Verfügung steht, bietet Benachrichtigungen und Zusatzinformationen abhängig von einigen Parametern. So wird man für das nächste Meeting benachrichtigt, aber so zeitig, dass man es bei aktuellen Verkehrsbedingungen vom Standort des Nutzers aus rechtzeitig erreicht. Auch Informationen über Flüge, Sport, Kino, Wetter hält Google Now bereit.


Aber auch Fitness ist ein elementarer Bestandteil des Google Uhr-OS. So soll die Geschwindigkeit, die verbrannten Kallorien und die zurückgelegte Distanz getrackt und dem Nutzer angezeigt werden . Und damit man sich nicht verläuft, werden die Routeninformationen aus Google Maps auch angezeigt.

Aber nicht nur Google Applikationen dürfen das Display der Smartwatches nutzen. Jede andere App kann mit Hilfe einer API Benachrichtigungen auf die Uhr senden und so "das Nutzungserlebnis erweitern". Liked also eure Mutter das Foto von der letzen Party, sagt euch das eure Uhr.


Ferner lässt sich mit "OK Google", dem Kommando, das man vom Nexus 5 bzw. Google Glass gewöhnt ist, die Google Suche aufrufen und nach Informationen und Orten suchen bzw. Aktionen wie SMS schreiben durchführen. Auch soll es möglich sein, über die Uhr Befehle an andere Geräte, zum Beispiel das Smartphone zu richten, um ein Video auf dem Chromecast (jetzt auch in Deutschland verfügbar) zu streamen oder einen Song auf dem Tablet zu starten.

Das UI wird dabei auf zwei Ebenen geteilt. Unten sind die wichtigen Informationen zu sehen, also zum Beispiel die SMS, das Wetter oder die Dauer bis man am Arbeitsplatz ist. Hier kommt das aus Google Now bekannte Kartendesign zum Einsatz. Der Rest des Bildschirms ist mit passenden Bildern gefüllt, also zum Beispiel einer Routenvorschau, einem bewölkten Himmel oder dem Profilfoto des Absenders.

(Image)

Die Interaktion mit Android Wear erfolgt dabei - ähnlich wie bei Google Glass - auf zwei Wegen: Einfache Aktionen, wie das Blättern durch das Menu, wird mit Wischbewegungen durchgeführt. Wird es komplizierter, kommt die Spracheingabe zum Einsatz. Die SMS auswählen kann ich also mit den Fingern, antworten nur mittels Sprache.

(Image)

Wie man es von Android gewöhnt ist, werden die Uhren von einigen Hardware-Partnern entwickelt und gebaut. Die erste wird dabei von der Noch-Google-Firma Motorola kommen und ist auch in allen Bildern/Trailern zu sehen. Die Moto 360 wird als erste Smartwatch ein rundes Display besitzen, mehr ist noch nicht bekannt, außer, dass sie ab Sommer diesen Jahres - zumindest in den USA - verfügbar sein soll.
Auch LG hat bereits eine Android Wear-Uhr angekündigt, und auch andere Unternehmen wie Asus, HTC, Samsung oder auch Fossil wollen in dem Markt mitmischen.





Wie seht ihr das Thema Wearables? Hat Googles Android-Version für Uhren das Zeug, etwas richtig gutes zu werden? Oder muss erst Apple in den Markt einsteigen?

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Chrissik
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Chrissik
21. Mär 2014, 15:09 Uhr
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